Mallersdorf-Pfaffenberg. (jb) Am
vergangenen Sonntag fanden sich im Gasthaus „Zum gemütlichen Treff“ die
Mitglieder des Ortsverbandes der Jungen Union zur Jahreshauptversammlung ein.
Im Vordergrund stand ein Wechsel in der Vorstandschaft. Armin Bräu stellte
sich nicht mehr als Vorsitzender zur Verfügung und wurde von Daniel
Schamburek in diesem Amt abgelöst. Desweiteren referierten mehrere geladene
Gäste zu Themen der Tagespolitik.
Dazu zählte ein kurzer Vortrag von
Herbert Lichtinger, Kreisvorsitzender der JU Straubing-Bogen, der sich mit
bildungs- und finanzpolitischen Nachbesserungen bei der Schulkinderbetreuung
befasste. Die Kreis-JU werde in dieser Sache für eine Finanzlastumverteilung
von der Kommune auf den Staat eintreten, so Lichtinger. Ähnlich sah dies der
CSU-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Ewald Seifert. Als direkter
Amtsnachfolger des bekannten Mallersdorfer Kommunalpolitikers Heinz Steindl,
aber auch als ehemaliger JU-Kreisvorsitzender sei er aus Oberschneiding gerne
hergekommen, um Einblicke in die derzeitige Kreispolitik zu geben. Auch sein
Referat hatte die Bildungspolitik zum Schwerpunkt. Man müsse ungerechte
Handlungen der Ära Perlak in Straubing wieder in den Griff bekommen, sodass
die Zusammenarbeit von Stadt und Landkreis wieder besser funktioniere. So sei
es nötig, eine bessere Regelung für Gastschüler aus dem Landkreis in den
städtischen Gymnasien, Realschulen und Kindergärten zu erreichen.
CSU-Ortsvorsitzender Hans Trepesch
beschäftigte sich in seinem Grußwort mit der Analyse der vergangenen
Kommunal- und Landtagswahlen. Das Abschneiden der CSU bei den Landtagswahlen
bezeichnete er als sehr enttäuschend. Er zeigte sich jedoch zuversichtlich,
dass die Parteispitze in Zukunft wieder Pfade beschreiten werde, die den
Bürgern vertrauter seien.
Als scheidender Ortsvorsitzender zog
Armin Bräu zunächst Bilanz über die Tätigkeit des Verbandes, den er seit
mittlerweile sechs Jahren geführt hatte. Eine eindrucksvolle Aktivität der
Jungen Union wurde deutlich. Das alljährliche Kinderferienprogramm, die
Teilnahme an den Christkindlmärkten und verschiedene, andere Aktionen, wie
etwa die Schulweg-Plakatierung zu Anfang jedes Schuljahrs, trugen zu einer
erfolgreichen Arbeit des Ortsverbandes bei. Die Mitglieder bescheinigten ihrem
Vorsitzenden eine zuverlässige und zielstrebige Arbeit und lobten sein
bisheriges Wirken in der JU. Aus privaten und beruflichen Gründen sei er
jedoch gezwungen, so Bräu, sein Engagement für die Junge Union etwas zu
drosseln.
Mit Daniel Schamburek einigte man sich
ohne Gegenstimmen auf einen neuen Ortsvorsitzenden. Schamburek hatte bisher
schon auf Orts- und Kreisebene in JU und CSU aktiv mitgearbeitet. Bräu
sicherte ihm seine weitere Mitarbeit in der JU zu und wurde neben Magnus
Aufschild zum Stellvertreter gewählt. Robert Dollmann übernahm das
Schatzmeisteramt und Christine Brunner wurde zur Schriftführerin gewählt.
Nicole Glöbl wurde wieder Geschäftsführerin des Ortsverbandes.
Kassenprüfer sind Tobias Zellmeier und Bernhard Schwientek. Mit
geringfügigen Änderungen wird die Vorstandschaft im Stile der letzten Jahre
weiterarbeiten. Dazu werde es erforderlich sein, in den kommenden Wochen
erneut zusammenzukommen, um die Teilnahme am Mallersdorfer Christkindlmarkt zu
organisieren sowie Ideen für das Sommerferienprogramm zu sammeln.