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"An
der JU kommt niemand vorbei"
Kreisdelegiertenversammlung
in Mittefels mit Landrat Alfred Reisinger |

Sieben der zehn JU-Kreistagskandidaten mit
Landrat Alfred Reisinger, JU-Kreisvorsitzendem Herbert Lichtinger und dem
CSU-Bürgermeister-
kandidaten von Mitterfels Josef Simmel (2., 3. und 4. von rechts)
Straubing-Bogen. Im Rahmen
einer Kreisdelegiertenversammlung im Landgasthof Fischer in Mitterfels
stellten sich die zehn JU-Kreistagskandidaten jetzt auch im nördlichen
Landkreis vor. Er freue sich über so viele junge Leute, die Politik
mitgestalten, sich einbringen und Verantwortung übernehmen wollten, betonte
Landrat Alfred Reisinger, der das Hauptreferat zum Thema "Landkreis
Straubing-Bogen - Region mit Zukunft insbesondere für die junge
Generation" hielt.
CSU-Ortsvorsitzender und
Bürgermeisterkandidat Josef Simmel stellte in einem kurzen Grußwort den
Luftkurort und seine Bedeutung als ehemaliger Sitz der hohen Gerichtsbarkeit
vor. Zu den Kommunalwahlen 2008 trete die CSU unter dem Motto "Mehr
möglich machen" an und werde sich unter anderem Aufgaben wie
Turnhallenneubau und Badsanierung, Kindergartenerneuerung sowie der
Erweiterung des Biomasseheizwerkes annehmen.
Erich Rauscher, Vorsitzender der
Jungen Liste (JL) Mitterfels, stellte seine Liste und ihre Ziele vor:
Ansprechpartner für die junge Generation zu sein und optimale Bedingungen
für sie zu schaffen. Mit ihrem Programm - Schwerpunkt Energie aus
nachwachsenden Rohstoffen - grenze sich die JL zwar von der JU/CSU ab, fühle
sich ihr jedoch verbunden, so Rauscher. Der JU-Kreisverband mit seinen 700
Mitgliedern sei die politische Interessenvertretung für junge Leute des
Landkreises mit einem Ohr am Puls der Jugend von Mallersdorf bis Sankt
Englmar, betonte JU-Kreisvorsitzender Herbert Lichtinger. Er wies auf die
positive Entwicklung des Landkreises in den vergangenen sechs Jahren hin. Hier
seien auch die Ideen der JU mit eingeflossen. "Die JU hat auch im
Kreistag einen wichtigen Stellenwert. Deshalb kommt an der JU niemand
vorbei", sagte. Lichtinger.
Anschließend stellten sich die
weiteren neun JU-Kreistagskandidatinnen und -kandidaten mit ihren Zielen vor:
Andreas Probst, Schwerpunkt Jugendarbeit und Frauen; Stefan Hinsken,
Schwerpunkt Finanzen, Schuldenabbau und Investitionen im Landkreis; Elisabeth
Dietl, Schwerpunkt Online-Angebote des Landkreise, interkommunale
Zusammenarbeit, öffentliches Vorschlagswesen; Christian Schambeck,
Schwerpunkt Wirtschaft, Förderung und Erhalt von Arbeits- und
Ausbildungsplätzen; Stefan Schneider, Schwerpunkt Verkehr, vierspuriger
Ausbau der B20, Donauausbau, Verbesserung der Bahnanbindung nach München;
Franz Huber, Schwerpunkt Förderung und Erhalt der Landwirtschaftsschule
Straubing, gentechnikfreie Fütterung und Erzeugung; Stefan Härtenberger,
Schwerpunkt Handwerk; Markus Wargitsch und Leo Hofmeier.
Die JU sei die Nummer eins unter
den politischen Jugendorganisationen, betonte Landrat Reisinger. Er sei
sicher, dass die JU wieder vier Sitze im Kreistag übernehmen werde. Hier habe
jeder die Möglichkeit sich in den verschiedensten Bereichen einzubringen.
Reisinger sprach unter anderem über die positive Entwicklung des Landkreises
mit einem Aufwärtstrend im Industriegebiet Straubing-Sand und den kommunalen
Industriegebieten, mit geringer Arbeitslosigkeit und hoher
Ausbildungsplatzdichte. Reisinger appellierte an die jungen Leute, sich weiter
für die Politik zu engagieren.
In der nachfolgenden Diskussion
bejahte der Landrat die Frage nach einer möglichen Erweiterung des
Hafenbeckens im Industriegebiet Straubing-Sand. Eine derartige Erweiterung
stehe jedoch zurzeit nicht an. Die Situation sei so gut, dass man sich die
Bewerber aussuchen könne. Josef Simmel gab noch bekannt, dass jederzeit die
Möglichkeit bestehe, das Biomasseheizwerk Mitterfels zu besichtigen.
Bericht/Quelle: Erika Röhn,
Straubinger Tagblatt