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„Bin
stolz, dass ich Mitglied in der JU sein durfte“
JU-Herbstfest: Leo
Hofmeier wurde aus
der Jungen Union verabschiedet |

Bei der Verabschiedung von Leo Hofmeier aus dem
JU-Ortsverband:
2. Bürgermeister Erwin Kammermeier, Leo Hofmeier, Staatsminister a.D. MdL
Erwin Huber, JU-Ortsvorsitzender Paul Lampert jun., JU-Kreisvorsitzender
Herbert Lichtinger. (v.l.n.r.)
Geiselhöring. Am vergangenen
Wochenende feierte der JU-Ortsverband Geiselhöring sein alljährliches
Herbst- und Weinfest. Viele Mitglieder, Freunde und Gönner der Jungen-Union,
CSU und Frauen-Union waren gekommen. Im Rahmen des Herbstfestes wurde der frühere
JU-Orts- und -Kreisvorsitzende Leo Hofmeier aus der Jungen Union
verabschiedet. Ehrengast des Abends war Staatsminister a.D. Erwin Huber.
Ein ausgezeichneter Besuch war
wieder beim traditionellen JU-Herbst- und Weinfest im Kammermeier-Stadl zu
verzeichnen. Neben vielen JU-Mitglieder aus Geiselhöring und dem Umkreis
konnte JU-Vorsitzender Paul Lampert jun. auch viele Mitglieder aus CSU- und
Frauen-Union begrüßen.
Er wies in seiner Begrüßung
darauf hin, dass er sich darüber freue, dass neben der inhaltlichen und
thematischen Arbeit im JU-Ortsverband auch der gesellige Teil wichtig sei. Er
dankte gleich zu Beginn allen Helfern aus dem Ortsverband, sowie der Familie
Kammermeier für die Unterstützung bei der Organisation des Herbstfestes.
„Ohne eine starke Mannschaft, wäre eine gute Arbeit im Ortsverband nicht möglich“,
so Paul Lampert jun..
Der gute Besuch sei ein Beweis
dafür, dass die Arbeit der JU auch honoriert werde, freute sich 2. Bürgermeister
und CSU-Vorsitzender Erwin Kammermeier. Er forderte die JU auf, auch in
Zukunft die eigenen Ideen und Ansätze in die politische Diskussion mit
einzubringen.
Ehrengast des Abends war
Staatsminister a.D. MdL Erwin Huber aus Reisbach. Er stellte die
Familienpolitik, Steuerpolitik und Mittelstandspolitik als die Kernaufgaben
der künftigen schwarz-gelben Regierungskoalition heraus. Einen wesentlichen
Stellenwert müsse seiner Ansicht nach auch die Förderung des ländlichen
Raumes und der Landwirtschaft wieder verstärkt mit einnehmen. Gleichzeitig
verwies er darauf, dass gerade unsere Heimat Niederbayern sich in den letzten
30 Jahren zu einer Aufsteigerregion entwickelt habe und hier vielfältige
Herausforderungen des Strukturwandels bestens gemeistert worden sind. Auch für
die Zukunft gelte es entschlossen zu handeln und die Stärken der Region
herauszustellen.
Auf die künftige Arbeit der CSU
eingehend führte Huber aus, dass es notwendig sei, wieder Vertrauen, Klarheit
und Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen. Basis dafür, sei eine starke
Verankerung vor Ort und in der Bevölkerung. Dies sei mehr als bei anderen
Parteien insbesondere bei der CSU gegeben. Er dankte in diesem Zusammenhang
besonders der JU in Geiselhöring, aber auch dem CSU-Ortsverband unter der
Leitung von Erwin Kammermeier für seine gute Arbeit.
Anschließend wurde Leo Hofmeier
aus der JU verabschiedet, er scheidet aus dem Verband aufgrund der Überschreitung
der Altersgrenze von 35 Jahren aus. Erwin Huber würdigte Leo Hofmeier, den er
auch persönlich kennt und schätzt als früheren Pressesprecher in der
CSU-Landesleitung, als engagierten Streiter für die JU und CSU in Geiselhöring
und weit darüber hinaus. Er dankte ihm für seine Tätigkeit mit einem weiß-blauen
Löwen aus Porzellan.
JU-Vorsitzender Paul Lampert
jun. wies auf den politischen Werdegang von Hofmeier hin, er war seit 1996
Mitglied der JU und dann 6 Jahre lang JU-Vorsitzender in Geiselhöring sowie
anschließend 5 Jahre JU-Kreisvorsitzender. Darüber hinaus gehörte er auch
dem JU-Bezirks- und JU-Landesausschuss an. Außerdem war er auch für die JU
Bayern als Deutschlandrat tätig. Er hat somit die Arbeit der JU Bayern von
Orts- bis Bundesebene stets mit geprägt.
Leo Hofmeier selbst führte aus,
dass er dankbar auf die Zeit in der JU zurückblicke und damit auch auf die
Entwicklung des Ortsverbandes Geiselhöring. Während es zum Beginn dieser
Zeit, 1996, aufgrund der politischen Gegebenheiten in Geiselhöring nicht
immer so gern gesehen war, wenn man offen und ehrlich seine Meinung sagte,
habe sich das politische Klima seitdem enorm verbessert in Geiselhöring. Nun
stünden v.a. sachliche Fragen im Mittelpunkt der politischen Arbeit. So kann
man heute gerne und mit Stolz in Geiselhöring sagen, dass man Mitglied bei
der JU sei.
JU-Kreisvorsitzender Herbert
Lichtinger lobte ebenfalls die vielfältigen Aktivitäten im Ortsverband und
erinnerte an die Anfänge der JU-Zeit von Leo Hofmeier. Damals habe man sich für
Themen wie den Disko-Bus oder einen Jugendsprecher im Stadtrat eingesetzt.
Beides sei heute verwirklicht.
Im Mittelpunkt des Abends stand
neben dem politischen Teil aber auch der gesellige Teil. Alle Gäste waren
begeistert von dem hervorragenden Buffet und den köstlichen Weinen. Auch für
die musikalische Unterhaltung war gesorgt, so dass alle Verantwortlichen höchst
zufrieden mit dem Verlauf des Festes waren.
Bericht: Herbert Lichtinger, JU
Geiselhöring