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Ehrung
für langjährige Mitgliedschaft
Maria Bauer aus der
Jungen Union Geiselhöring verabschiedet |

Maria Bauer (Mitte) bei der Verabschiedung,
zusammen mit
JU-Schatzmeister Ludwig Erl, JU-Ortsvorsitzendem Paul Lampert jun.,
JU-Kreisvorsitzendem Herbert Lichtinger und
2. Bürgermeister Erwin Kammermeier (v.l.n.r.).
Geiselhöring. Am vergangenen
Sonntag hat der JU-Ortsverband Geiselhöring bei seinem Frühschoppen sein
langjähriges Mitglied Maria Bauer aus Sallach verabschiedet. Außerdem
diskutierten die JU-Mitglieder über momentane aktuelle Themen der Bundes-,
Landes- und Kommunalpolitik.
JU-Ortsvorsitzender Paul Lampert
jun. zeigte sich erfreut über den guten Besuch bei dem JU-Frühschoppen im
Sallacher Sportheim. Er nahm das Treffen zum Anlass um das langjährige
Mitglied Maria Bauer nach Überschreiten der JU-Altersgrenze von 35 Jahren aus
dem Ortsverband zu verabschieden.
In seiner Laudatio führte der
JU-Kreisvorsitzender Herbert Lichtinger aus, dass Maria Bauer seit 1997, also
nun bereits 12 Jahre im Ortsverband Mitglied gewesen sei. Er dankte ihr für
ihr langjähriges Engagement und die aktive Mitarbeit im Ortsverband.
Besonders bei den vielen JU-Herbst- und Weinfesten sei auf Maria Bauer im
Verlass gewesen und sie hat mit kulinarischen Köstlichkeiten auch stets zu
den Gaumenfreuden der Besucher mit beigetragen.
Auch das Thema Rauchverbot
in Gaststätten wurde umfassend diskutiert. Der
JU-Ortsverband sieht einen Volksentscheid als die wohl beste Entscheidungsform
an, weil es der demokratischste Weg sei letztlich alle Bürger
nach ihrem Votum zu befragen. Dieser müsse aber dann zügig auf den
Weg gebracht werden, um endlich einen Schlußstrich unter dieses Thema
setzen zu können, so das einhellige Votum des Ortsverbandes.
2. Bürgermeister Erwin
Kammermeier berichtete anschließend von den momentanen Aktivitäten in der
Stadtratsarbeit. Ein wesentliches Ziel, das auch die JU mit immer gefordert
habe, sei nun erreicht: Nämlich, dass endlich ein besseres politisches Klima
im Geiselhöringer Stadtrat herrsche. Er dankte den Mitgliedern des
JU-Ortsverbandes auch für stets neue Impulse und Ideen.
Aktuell konnte er über den
geplanten Neu- bzw. Anbau des Kindergartens berichten, wo neben dem
Kindergarten auch eine Kinderkrippe untergebracht werden solle. Die Arbeit des
Architekturbüros laufe momentan auf Hochtouren. Kürzlich wurden die
Planungen im Stadtrat vorgestellt und diese Baumaßnahme verspricht eine echte
Zukunftsinvestition zu werden. Er zeigte sich außerdem erfreut darüber, dass
eine Analyse über die verschiedenen Heizungsmöglichkeiten erstellt wurde,
wonach eine Pellet-Heizung die wirtschaftlichste Lösung sei. Kammermeier
bezeichnete dieses Vorgehen als vorbildlich und betonte, dass er sich ähnliches
damals auch bei der Schul-Heizanlage gewünscht hätte. Denn nur durch die
Gegenüberstellung der Kosten für eine Hackschnitzel-, Pellet- und Gasheizung
könne der jeweils günstigste Energieträger ermittelt werden. Sein Lob galt
der Stadtverwaltung und dem ausführenden Ingenieurbüro.
Ortssprecher Martin Apfel aus
Hainsbach betonte, dass gerade der neue Kindergarten deshalb auch eine
Zukunftsinvestition sei, weil viele Familien die Wahl ihres künftigen
Wohnortes von einer guten Daseinsvorsorge, wie Ärzte, Schule, DSL-Versorgung
und Kinderbetreuungseinrichtungen abhängig machten.
Stadtrat Herbert Lichtinger
regte anschließend an, zu prüfen, ob der Kindergarten vielleicht auch mit
Elementen eines sog. Kneipp-Kindergartens bereichert werden könne.
Entsprechende Geräte könnten dann in der Gartengestaltung noch mit
eingeplant werden. Denn gerade auch die Gesundheitserziehung wird im
Kindergartenbetrieb einen wesentlichen Stellenwert einnehmen.
Der örtliche Stadtrat Hans
Bauer aus Sallach informierte danach die JU-Mitglieder noch über die 2010
bevorstehende 1.000-Jahr-Feier des Ortes. Neben einem historischen
Handwerkermarkt wird am Festsonntag ein großer historischer Festzug mit
vielen Festwägen in einer Länge von etwa 2 km geplant. Es verspricht ein großes
Ereignis für den Ort Sallach zu werden.
Bericht: Herbert Lichtinger,
Geiselhöring.