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JU
Straubing-Bogen sagt JA zur Mittelschule
Ehrung für
JU-Ortsverband Rain für die meisten Neumitglieder |

Ehrung der erfolgreichsten Ortsverbände bei der
Mitgliederwerbung:
JU-Kreisvorsitzender Herbert Lichtinger, Stellvertreter Sebastian Riesner,
Tobias Feldmann (JU Kirchroth), Heribert Huber (JU Rain), Thomas
Schambeck (JU Rain), Martin Komma (JU Oberalteich) und Stellvertreterin
Vroni Zitzelsberger. (v.l.n.r.).
Straubing-Bogen / Rain (mh).
Der Kreisausschuss der Jungen Union Straubing-Bogen traf sich kürzlich im
Rainer Keller zur Sitzung. Nach einer kurzen Begrüßung der Anwesenden
stellte sich der neue Ortsvorsitzende der Jungen Union Stallwang, Daniel
Treiber, persönlich vor. Anschließend wurden die Kurzberichte aus dem
CSU-Kreisverband, dem Bezirksverband der Jungen Union und aus dem Kreistag des
Landkreises vorgetragen.
Zum Beispiel wurde ein möglicher
Neubau eines Gymnasiums im Landkreis Landshut diskutiert, der sich auch auf
die Schülerzahlen des Gymnasiums in Mallersdorf auswirken könnte. Die JU
sieht negative Auswirkungen auf Mallersdorf, falls das neue Gymnasium im
Bereich Ergoldsbach, Rottenburg oder Essenbach gebaut werden würde. Deswegen
wäre ein Standort im Bereich Ergolding zu befürworten.
Stellvertretender
Kreisvorsitzender Sebastian Riesner von der Projektgruppe „Schule und
Bildung“ stellte ein Positionspapier des JU-Kreisverbandes zum Thema
Mittelschule mit dem Titel „Schüler im Landkreis Straubing-Bogen stärken
– JA zur Mittelschule“ vor.
Darin befürwortet die JU
Straubing-Bogen die geplanten Anpassungen am dreigliedrigen Schulsystem mit
der Mittelschule als wichtigem Pfeiler, denn nur durch ein dreigliedriges
Schulsystem ist eine gezielte Förderung und Forderung aller Schüler gemäß
ihrer Stärken und Schwächen möglich. Um das Beste für die Kinder zu
erreichen, wird sich die Junge Union Straubing-Bogen dafür einsetzen, dass
die Übertrittsbedingungen wieder schärfer und somit strenger werden und
demzufolge konsequent Anwendung finden. Es sei nicht zielführend, wenn einzig
der Wille der Eltern entscheidend für einen Übertritt sei, so
JU-Kreisvorsitzender Herbert Lichtinger. Im Mittelpunkt müsste immer das Wohl
des Kindes stehen. Es sei wenig hilfreich, wenn Kinder an der Realschule oder
am Gymnasium nicht mithalten könnten und dann wieder entmutigt an die
Hauptschule zurückkehren müssten. Diese Erfahrung sei für ein Kind nicht
gerade aufbauend. Die Durchlässigkeit des bayerischen Schulsystems ermögliche
es zudem jedem, bei entsprechender Leistung, den angestrebten Schulabschluss
zu erreichen. Sogar ein Abitur oder Studium sei auch über den Weg der FOS und
BOS nach einem Hauptschulabschluss möglich.
Weitere Forderungen sind weitere
Fortbildungen für die Lehrer und mehr Praktika in potenziellen
Ausbildungsbetrieben zu ermöglichen. Es wurde deutlich, dass die Mittelschule
als Chance, auch in den Kommunen gesehen werden müsse. Ziel ist es, Schulen
ortsnah zu erhalten, unter der Voraussetzung, dass eine umfassende Ausbildung
möglich sei. Das Positionspapier wurde einstimmig beschlossen und wird nun an
die zuständigen Gremien verschickt. Ein Dank für die Vorbereitung des
Papieres erging an die Arbeitskreisleiter Andi Dengler und Sebastian Riesner.
Der komplette Text des
Positionspapiers ist hier
im pdf-Format zu finden.
Beim anschließenden
Tagesordnungspunkt wurde klar, warum die Wahl des Veranstaltungsortes auf Rain
gefallen ist. Die Mitgliederentwicklung der Jungen Union Straubing-Bogen
konnte, obwohl Mitglieder mit Ihrem 35. Geburtstag ausscheiden, stabil
gehalten werden. Die meisten Mitglieder insgesamt konnte der Ortsverband
Oberalteich, vor Oberschneiding und Sankt Englmar für sich verbuchen. Mit 20
Neumitgliedern konnte sich die JU Rain eindeutig vor Kirchroth mit 10 und
Oberalteich mit 9 Neumitgliedern platzieren. Kreisvorsitzender Herbert
Lichtinger dankte für das Engagement in den Ortsverbänden und überreichte
dem Vorsitzenden der Jungen Union Rain, Thomas Schambeck, einen Wanderpokal,
der künftig jeweils bei dem Ortsverband mit den meisten Neumitglieder
verbleibt. Er dankte Franz Hiller aus Atting für die Spende des Pokales und
damit für seine Verbundenheit zum JU-Kreisverband.
Für die Landesversammlung in
Weiden am nächsten Wochenende reicht die Junge Union Straubing-Bogen drei
Anträge ein. Erstens wird eine einfachere Neuregelung der GWG (geringwertige
Wirtschaftsgüter) gefordert, zweitens wird eine Inflationsanpassung der
Pflegesätze in den Pflegestufen I und II gefordert und drittens wird eine Erhöhung
der Durchleitungsgebühren gefordert, um somit den DSL-(Breitband)-Ausbau in
nicht oder unterversorgten Gebieten zu beschleunigen. Veronika Zitzelsberger
aus Aiterhofen, Andrea Probst aus Oberalteich und Sebastian Riesner aus
Parkstetten werden zusammen mit dem Kreisvorsitzenden Herbert Lichtinger aus
Geiselhöring die JU Straubing-Bogen bei der Landesversammlung in Weiden
vertreten.
Anschließend beschloss der
JU-Kreisausschuss, dass die JU-Klausurtagung im kommenden Jahr in Gneißen zum
Thema „Wehrdienst“ stattfinden wird.
Hier
zum Herunterladen das Positonspapier der JU Straubing-Bogen:
"Die
Schüler im Landkreis Straubing-Bogen stärken - JA zur Mittelschule"
Bericht: Martin Haberl,
Steinach.