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Mit
Engagement und Leidenschaft
CSU-Listenkandidat
Michael Hien referierte bei
Jahreshauptversammlung der JU Oberalteich zur Bundestagswahl |

Bei der Jahreshauptversammlung der JU
Oberalteich:
2. Bürgermeister Helmut Muhr, JU-Kreisvorsitzender Herbert Lichtinger,
Stadträtin Andrea Probst, JU-Vorsitzender Freddy Horn, Stadtrat Alois
Retzer, Bundestagslistenkandidat Michael Hien, stellv. JU-Kreisvorsitzender
Sebastian Riesner, stellv. JU-Ortsvorsitzender Martin Komma und
Bürgermeister Franz Schedlbauer (v.l.n.r.)
Oberalteich. In der ersten
Jahreshauptversammlung nach der Wahl zum Ortsvorsitzenden der JU Oberalteich
überzeugte Alfred Horn mit einer mehr als positiven Zwischenbilanz. Viele
Aktivitäten und Veranstaltungen, so unter anderem themenbezogene Stammtische
zu einem Auslandsaufenthalt eines eigenen Mitgliedes, zur Bogener
Kommunalpolitik und zum Donauausbau, Wahlveranstaltungen, Plakatieraktionen
und gesellschaftliche Angebote wie Volksfestbesuche, eine Stadtturmführung,
eine Brauereibesichtigung usw. füllten das Programm zur Zufriedenheit der
Mitglieder, was an der regen Teilnahme zu erkennen war. Als Highlight
bezeichnete der Ortsvorsitzende die Kundgebung zur Europawahl mit der stellv.
CSU-Generalsekretärin, Dorothee Bär.
Im Schnitt seien es 1,6
Veranstaltungen im Monat gewesen, so Alfred Horn. Die JU zähle mittlerweile
65 Mitglieder und sei damit der mitgliederstärkste JU-Ortsverband im
Landkreis Straubing-Bogen. Auch der Frauenanteil lasse sich sehen - mit 32 %
liege er über dem Durchschnitt.
Erfreut über das Engagement der
Oberalteicher zeigte sich der Kreisvorsitzende der JU, Herbert Lichtinger. Er
bedankte sich für die gute Zusammenarbeit und hob hier besonders die aktive
Mitarbeit des Ortsverbandes auf Kreisebene hervor.
Sowohl der 1. Bürgermeister,
Franz Schedlbauer, und der 2. Bürgermeister, Helmut Muhr, beide in der
Funktion als CSU-Ortsvorsitzende jeweils von Bogen und Oberalteich, betonten
in ihren Grußworten die gute Kooperation zwischen JU und CSU. Beide
CSU-Vorsitzende nahmen zu aktuellen kommunalpolitischen Themen der Stadt Bogen
Stellung, so unter anderem zum neuen Stadtentwicklungsausschuss und dem
zugrunde liegenden Förderprogramm „Stadtumbau West“. Langfristig wolle
man damit die Attraktivität Bogens steigern, so Bürgermeister Schedlbauer.
Stadträtin und Jugendsprecherin
Andrea Probst forderte diesbezüglich die JU-Mitglieder auf, sich als junge
Generation aktiv in den Ideenprozess zur Stadtentwicklung einzubringen.
Sowohl Franz Schedlbauer als
auch Helmut Muhr hoben die Leistungen und das Engagement des Bayerwaldturbos,
Ernst Hinsken, hervor und riefen zur Unterstützung des Direktkandidaten im
Bundestagswahlkampf auf.
Im Anschluss an den
Kassenbericht der Schatzmeisterin, Tanja Wiendl, folgte das Hauptreferat.
Der Listenkandidat der Jungen
Union, Michael Hien, seines Zeichens Kreisvorsitzender der JU Straubing Stadt,
vermittelte in seinem Vortrag einen umfassenden Überblick über die
bevorstehende Bundestagswahl und erläuterte das gemeinsame Wahlprogramm von
CSU und CDU unter Abgrenzung konträrer Programminhalte anderer Parteien.
„Es werde eine Richtungswahl werden“ betonte Michael Hien. Ein glaubwürdiger
Wahlkampf mit dem „Ohr am Bürger“ sei erforderlich, um das Vertrauen der
Bürger zu gewinnen. Mit Engagement und Leidenschaft könne sich die Junge
Union mit neuen Ideen gut einbringen. Der junge Listenkandidat will vor allem
der Zweitstimme ein Gesicht geben. Die Zweitstimme bestimme ja eigentlich erst
die Anzahl der Sitze, d. h. die Stärke einer Partei im Bundestag. Die
Zweitstimme sei somit die Bayernstimme! Michael Hien stellte anhand der
Parteienprogramme fiktiv dar, welche Gegebenheiten sich in Deutschland unter
einer rot-rot-grünen Regierung einstellen würden – z. B. würde statt auf
Eigenverantwortung zu stark auf Umverteilung gesetzt werden und
Einheitsschulen würden das Aus des dreigliedrigen Schulsystems bedeuten,
kritisierte Michael Hien.
Viele weitere
Politikfelder mit entsprechender Erläuterung der Programminhalte von CSU und
CDU, wie innere Sicherheit, soziale Sicherung, Familienpolitik, Steuerpolitik,
Wirtschaftspolitik usw. fanden in Hiens Ausführungen Platz. Dem Vortrag
schloss sich eine interessante Diskussion vor allem zum Thema Steuersenkungen
an. Steuersenkungen müssen als Möglichkeit gesehen werden, die Nachfrage zu
stärken, also den Konsum in Gang zu bringen und Investitionen auszulösen, so
Michael Hien. Man solle sich aber gleichzeitig auch für niedrigere Ausgaben
einsetzen, so ein weiterer Diskussionsbeitrag.
Zum Schluss der Veranstaltung
informierte Alfred Horn über sein anstehendes Auslandsstudium – dazu werde
er das kommende Wintersemester in den USA verbringen. Die stellv.
Ortsvorsitzenden, Martina Leiderer und Martin Komma, werden Horn in dieser
Zeit vor Ort vertreten.
Autorin: Andrea Probst,
Oberalteich, September 2009.