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Online-Unterschriften-Aktion
für das „Siebte Festzelt“
Könnte es möglicherweise doch noch ein „Siebtes Festzelt“
geben? |

Webmaster Martin Haberl, stellv.
Kreisvorsitzender Sebastian Riesner und JU-Kreisvorsitzender Herbert
Lichtinger bei der Konzeption der Online-Unterschriften-Aktion (v.l.n.r.).
Straubing-Bogen. Am vergangen
Sonntag startete der Kreisverband der Jungen Union Straubing-Bogen eine
Unterschriften-Aktion im Internet für das „Siebte Festzelt“ am
Straubinger Gäubodenvolksfest. Damit möchte man erreichen, dass der
Straubinger Stadtrat in seiner Sitzung am 09.02. evtl. doch noch ein
„Siebtes Festzelt“ zulässt.
Wie bereits berichtet, hat der
Festausschuss das 7. Festzelt (bisher: Schötz und Sommer) im Dezember
nochmals neu ausgeschrieben. Es gab 5 Bewerbungen, jedoch entschied sich der
Festausschuss der Stadt Straubing dafür, keine der fünf Bewerbungen zu berücksichtigen
und macht dem Stadtrat den Vorschlag, 2009 nur noch sechs statt bisher sieben
Festzelte am Gäubodenvolksfest zuzulassen. Die weiteren Festwirte befürchten
deswegen ein noch größeres Gerangel um Sitzplätze und Reservierungen.
Grund genug für den
Kreisverband der Jungen Union Straubing-Bogen dagegen aktiv zu werden und eine
Unterschriften-Aktion zu starten. Im Internet wurde unter www.siebteszelt.de
eine Online-Unterschriften-Aktion ins Leben gerufen, wo sich alle, die
weiterhin gerne ein „Siebtes Festzelt“ am Gäubodenfest hätten, eintragen
können. Der JU-Kreisvorsitzende Herbert Lichtinger erläutert, dass bei
vielen Gesprächen mit Mitgliedern und anderen Volksfest-Gängern ein Unmut
darüber vorhanden sei, dass dieses „Siebte Zelt“ nun einfach ersatzlos
gestrichen werde. Gerade dieses „Siebte Festzelt“ mit seiner typisch
eigentümlichen Art sollte nicht verloren gehen. Das Zelt zeichnete sich
bisher mit einem Abendprogramm mit typisch bayerischer, gemütlicher und
uriger Blasmusik aus, es wäre schade, wenn dies nun nicht mehr vorhanden ist,
so JU-Kreisvorsitzender Lichtinger. Viele andere Festzelte haben nämlich
meist Partybands im Abendprogramm. Wir wollen, dass die „musikalische
Artenvielfalt“ am Gäubodenvolksfest erhalten bleibt, so der stellv.
JU-Vorsitzende Andi Dengler.
Auch eine Verteilung der 1.000
Plätze des bisherigen „Siebten Zeltes“ auf die verbleibenden Zelte sei
gar nicht so einfach möglich, so der stellv. Kreisvorsitzende Sebastian
Riesner. Neben logistischen Problemen, sei es insbesondere auch wegen
notwendigen Umbaumaßnahmen hierfür angesichts einer sowieso angedachten möglichen
Neuordnung im Jahr 2010 auch nicht wirtschaftlich.
Zusammen mit seinen
JU-Vorstandsmitgliedern und mit Webmaster Martin Haberl wurde nun diese
Webseite eröffnet, in der Hoffnung, dass sich bis 09.02.2009 viele eintragen,
damit man den Stadträten eindrucksvoll demonstrieren kann, wie wichtig das
„Siebte Zelt“ den Straubingern und den Bürgern aus der Region ist.
Die gesammelten Unterschriften
sollen dann vor der Stadtratssitzung am 09.02.2009 übergeben werden. Die
Initiatoren hoffen nun auf eine rege Beteiligung an der Aktion.
Bericht vom 01. Februar 2009