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CSU-Kreisvorstand Straubing-Bogen begrüßt Mittelschule
Positionspapier zur Einführung der Mittelschule verabschiedet

Straubing-Bogen / Oberwalting. Bei der letzten Sitzung des CSU-Kreisvorstandes wurde ein Positionspapier zur Einführung der Mittelschule verabschiedet. CSU-Kreisvorsitzender MdB Ernst Hinsken zeigte zunächst die Notwendigkeit zur Einführung einer Mittelschule auf. Anschließend stellte JU-Kreisvorsitzender Herbert Lichtinger, den von der Projektgruppe „Schule und Bildung“ der JU Straubing-Bogen erarbeiteten Entwurf des Papiers vor. Unter der Führung von Sebastian Riesner und Andreas Dengler wurde dieses Papier in der JU erarbeitet.

Anschließend ergab sich eine umfangreiche Diskussion über die einzelnen Aspekte der Mittelschule. Der stellv. CSU-Kreisvorsitzende Ewald Seifert brachte ein, dass es auch notwendig sei, dass sich der Staat an den Kosten der Schülerbeförderung zwischen den einzelnen Schulstandorten mit beteiligen solle. Stellv. Landrat Josef Laumer befürwortete vor allem, die in dem Papier enthaltene Forderung, wonach die Übertrittsbedingungen strenger gehandhabt werden sollen, damit die Kinder und Jugendlichen an der Schule ausgebildet werden können, wo sie die besten Entwicklungschancen für die Zukunft hätten.

Die beiden Unternehmer Karl Lausser und Jürgen Tanne betonten insbesondere den Aspekt der Zusammenarbeit der Schulen mit der örtlichen Wirtschaft. Gerade die Mittelschule biete hier weiterhin hervorragende Ansätze. Über diesen Weg könnten Mitarbeiter mit einer fundierten Berufsausbildung sogar später noch den Weg zum Studium an Fachhochschulen oder Universitäten finden.

Wesentlicher Inhalt des Positionspapiers ist, dass die CSU Straubing-Bogen die Einführung der Mittelschule begrüßt, um weiterhin auch eine hochwertige Schulausbildung flächendeckend anzubieten.

Zudem wird gefordert die Übertrittsbedingungen zu verschärfen bzw. konsequenter anzuwenden. Neben der Vermittlung von inhaltlichem Basiswissen sei vor allem auch die Vermittlung von Werten und sozialer Kompetenz ein wesentliches Aufgabenfeld der künftigen Mittelschule. Die Praxisanteile der Schüler, aber auch die Praxiserfahrung der Lehrer müssten weiter ausgebaut werden. Auch eine gewisse Flexibilisierung des Lehrplanes sei anzudenken.

Außerdem sei beim Angebot von Ganztagsschulen weiterhin auf das Primat der Freiwilligkeit der Eltern zu setzen. Wer Ganztagsschulen in Anspruch nehmen möchte, sollte auch einen gewissen finanziellen Beitrag dazu leisten. Andererseits dürften Kinder, die nicht in Ganztagsschulen sind, nicht benachteiligt werden.

 

Bericht: Herbert Lichtinger, Geiselhöring.