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Christoph Englbrecht führt die JU Laberweinting
Jugend will sich in Gestaltung der Gemeinde einbringen - Dank an Max Ebner


Die neue Führung der JU Laberweinting:
(sitzend v.l.) Stellvertreterin Marion Kick, Vorsitzender Christoph
Englbrecht, Geschäftsführerin Janine Maier und
(stehend v.l.) JU-Kreisvorsitzender Herbert Lichtinger sowie (3.v.l.)
Kassier Josef Lichtinger mit den weiteren Ehrengästen

 

Laberweinting. Am Sonntag Abend fand im Gasthaus Zierer die Jahreshauptversammlung der Jungen Union (JU) Laberweinting statt. Dabei kam es zu einer deutlichen Verjüngung der Führungsspitze. Christoph Englbrecht wurde als neuer Vorsitzender gewählt, nachdem Max Ebner aus beruflichen Gründen nach 4 Jahren nicht mehr angetreten war. Hohe Priorität will die neue Mannschaft auf die Interessenvertretung der jungen Generation und die Werbung von Neumitgliedern legen.

In seiner Begrüßung zeigte der bisherige JU-Vorsitzende Max Ebner einige Veranstaltungen und Aktionen aus seiner vierjährigen Amtszeit mit auf, darunter die gemeinsamen Band-Wettbewerbe und die Skate-Night der drei JU-Ortsverbände im Labertal, die große Diskussionsveranstaltung zum Thema "Gesundheitspolitik" und die Mitwirkung am Ferienprogramm. Schatzmeister Josef Lichtinger gab im Kassenbericht einen Überblick über eine finanziell sehr stabile Situation innerhalb des Ortsverbandes. Anschließend erfolgte der Kassenprüfbericht, darin kam zum Ausdruck, dass die Kasse bestens geführt ist, worauf die Entlastung der Vorstandschaft erfolgte.

Bei dem anschließenden Grußwort dankte Hans Grau als CSU-Sprecher der Gemeinderäte dem scheidenden Vorsitzenden Max Ebner für sein Engagement, besonders auch im Rahmen des Kinderferienprogramms und bei den Neujahrsempfängen. Außerdem zeigte er einige Punkte der aktuellen Gemeinderatsarbeit mit auf, darunter z.B. die Diskussionen um die Photovoltaikanlage in Haimelkofen oder Lösungen für eine vernünftige DSL-Versorgung in allen Gemeindeteilen. Auch die Vorsitzende der örtlichen Frauen-Union, Elisabeth Huber, dankte der JU für die gute Zusammenarbeit und forderte den Ortsverband auf, sich auch künftig kritisch in den politischen Meinungsbildungsprozess mit neuen Ideen einzubringen.

Bei den anschließenden Neuwahlen wurde Christoph Englbrecht (Laberweinting) als neuer JU-Vorsitzender gewählt, seine Stellvertreterin ist künftig Marion Kick (Grafentraubach). Schatzmeister bleibt weiterhin Josef Lichtinger (Osterham) und als neue Geschäftsführerin wurde Janine Maier (Grafentraubach) gewählt. Zu Kassenprüfern bestimmte die Versammlung Max Ebner und Helmut Viehbacher. Der Ortsverband wird von den Delegierten Marion Kick, Josef Lichtinger, Stefan Kammermeier und Janine Maier in der JU-Kreisversammlung vertreten. Ersatzdelegierte wurden: Max Ebner, Helmut Viehbacher, Christian Kammermeier und Matthias Wanderwitz.

In seinem Kurzreferat ging JU-Kreisvorsitzender Herbert Lichtinger auf die aktuelle Kreistagspolitik ein. Er stellte die Eckdaten des kürzlich verabschiedeten Kreishaushaltes vor und zeigte auf, dass nur eine nachhaltige Finanzpolitik die Garantie sei für eine generationengerechte Ausrichtung der Politik. Lichtinger überreichte anschließend Max Ebner ein JU-Kaffee-Haferl als Anerkennung für die gute Zusammenarbeit. Die stellv. JU-Kreisvorsitzende Andrea Probst stellte die Rahmendaten eines geplanten Positionspapiers der JU Straubing-Bogen zum Thema Wehrpflicht vor, dieses werde in Kürze im JU-Kreisausschuss verabschiedet. JU-Kreisgeschäftsführer Daniel Schamburek lud zu den künftigen Terminen der JU-Projektgruppe "Werte" mit ein und betonte, dass gerade die Ausrichtung an den christlichen Werten für die CSU auch künftig erforderlich sei.

CSU-Ortsvorsitzender und MdL Josef Zellmeier verdeutlichte in seinem Grußwort, dass die junge Generation aufgrund des Geburtenrückgangs an Einfluss verliere. Deshalb sei es besonders wichtig, die Entscheidungen nicht alleine den Älteren zu überlassen, sondern durch hohes Engagement Einfluss auf die Zukunft zu nehmen. Als Beispiel nannte er die Bestandssicherung des Gymnasiums Mallersdorf. Hier habe sich die JU sehr stark eingebracht, damit der zu nahe gelegene neue Standort Essenbach nicht genehmigt wird.

 

Bericht: Allgemeine Laber-Zeitung, 06. Mai 2010.