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Daniel
Schamburek wieder JU-Ortsvorsitzender in Mallersdorf-Pfaffenberg
Neue Strukturen in
der Labertal-JU |

Die neugewählte Vorstandschaft der JU
Mallersdorf-Pfaffenberg zusammen
mit den Ehrengästen: Geschäftsführerin Nicole Glöbl, Bürgermeister Karl
Wellenhofer, JU-Vorsitzender Daniel Schamburek, Schriftführerin Christine
Brunner, CSU-Vorsitzender Axel Schieder, stellv. JU-Vorsitzender Simon
Glöbl, stellv. JU-Kreisvorsitzender Andreas Aichinger, Schatzmeister Robert
Dollmann, Kassenprüfer Bernd Schwienteck, JU-Vorsitzender Christoph
Englbrecht (Laberweinting), JU-Kreisvorsitzender Herbert Lichtinger
(v.l.n.r.).
Mallersdorf-Pfaffenberg. Am
vergangenen Sonntag fanden sich im Nudelhaus Lanzinger die Mitglieder des
Ortsverbandes der Jungen Union Mallersdorf-Pfaffenberg zur
Jahreshauptversammlung ein. Im Vordergrund stand - neben der Wiederwahl der
bewährten Vorstandschaftsmitglieder – die Bestimmung des neuen
Stellvertreters Simon Glöbl. Desweiteren referierten mehrere geladene Gäste
zu Themen der Tagespolitik.
Dazu zählte ein kurzer Vortrag
von Herbert Lichtinger, Kreisvorsitzender JU Straubing-Bogen, der sich mit
finanzieller Nachhaltigkeit im Kreishaushalt Straubing-Bogen befasste. Dabei
ging es um den Abbau von Schulden trotz schwieriger Vorgaben aus Bund und
Ländern und Mehrausgaben aufgrund von gesellschaftlichen Veränderungen.
Insbesondere sprach er dabei an, dass sich der Sozialetat in Hinblick auf
Maßnahmen für verhaltensauffällige Jugendliche in den letzten zehn Jahren
von ursprünglich ca. 1 Mio. Euro auf heute vervierfacht hätte.
Bürgermeister Karl Wellenhofer
beschäftigte sich in seinem Grußwort mit dem Thema „Geschlossenheit in der
CSU“ und wies mit CSU-Ortsvorsitzendem Axel Schieder darauf hin, dass der
Ortsverband Mallersdorf-Pfaffenberg ein Positionspapier an der CSU-
Landeszentrale einreichen werde. Ein wichtiger Punkt darin ist eine
Bestärkung der Staatsregierung, keine Gelder für Schuleinrichtungen am
falschen Standort zu verschwenden. Gemeint ist hier der angedachte Bau des
Gymnasiums Essenbach, das aus offensichtlichen Gründen in Ergolding
sinnvoller platziert sei. „Das Gymnasium Mallersdorf darf nicht in Gefahr
gebracht werden durch eine massive Abwanderung von Schülern in Richtung
Essenbach“, so Schieder.
In seinem Rechenschaftsbericht
konnte der JU- Ortsvorsitzender Daniel Schamburek auf große Aktivitäten des
Vorstandsteams zurückblicken. Das alljährliche Kinderferienprogramm, die
Teilnahme an den Christkindlmärkten und verschiedene, andere Aktionen (wie
etwa der Vortragsabend zur Bayerischen Sprache mit Sepp Obermeier) trugen zu
einer erfolgreichen Arbeit des Ortsverbandes bei. Schamburek bescheinigte dem
kollegialen Vorstandsteam eine zuverlässige und zielstrebige Arbeit und
bedankte sich für das engagierte Wirken der JUler.
Schatzmeister Robert Dollmann
verlas den Kassenbericht und verdeutlichte, dass die finanzielle Situation des
JU-Ortsverbandes sehr stabil sei. Kassenprüfer Bernhard Schwienteck
bescheinigte eine einwandfreie Kassenführung und schlug vor, die
Vorstandschaft zu entlasten.
JU-Ortsvorsitzender Daniel
Schamburek dankte anschließend dem Kassenprüfer Bernhard Schwienteck für
dessen langjähriges Engagement im JU-Ortsverband und zollte ihm hohe
Anerkennung für seine Leistungen in den letzten Jahren. Schwienteck scheidet
aufgrund des Überschreitens der JU-Altersgrenze von 35 Jahren nun aus der JU
aus.
Daniel Schamburek wurde ohne
Gegenstimmen in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt. Eine personelle
Veränderung gab es beim Stellvertreter: hier wurde Simon Glöbl aus
Mallersdorf gewählt. Robert Dollmann behielt das Schatzmeisteramt und Brunner
Christine wurde zur Schriftführerin gewählt. Glöbl Nicole wurde wieder als
Geschäftsführerin des Ortsverbandes eingesetzt.
Im Anschluss vereinbarte man mit
dem neuen Ortsvorsitzenden der JU Laberweinting, Christoph Englbrecht, eine
enge Zusammenarbeit der beiden Gruppen. Die „Labertal-JU“ sei laut
Schamburek in der Lage, auch größere Aktionen zu stemmen, wenn die
Mitglieder aus Mallersdorf-Pfaffenberg, Laberweinting und Geiselhöring
zusammenwirkten. Einige Aktionen des Kinderferienprogramms, gemeinsame
Volksfestbesuche in Pfaffenberg und Straubing und Fachvorträge sind in
Planung. Man einigte sich darauf, in den kommenden Wochen erneut
zusammenzukommen, um organisatorische Belange des Kinderferienprogramms zu
klären und aufgeworfene Ideen zu konkretisieren.
Zum Abschluss ging der stellv.
JU-Kreisvorsitzende Andreas Aichinger aus St. Englmar noch auf aktuelle
JU-Themen zu einem geplanten Positionspapier im Bereich
"Wehrpflicht" ein und stellte kurz das im nördlichen Landkreis
durchgeführt Projekt "ILE-23" vor. Darin haben sich mehrere
Gemeinden zusammengeschlossen, um gemeinsam die Regionalentwicklung
voranzutreiben.
Bericht: Daniel Schamburek,
15.05.2010.