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Rückblick
auf ein aktives Vereinsjahr der Jungen Union
Mitgliederehrung
und Vortrag über Entwicklungshilfe
in der Wiege der Menschheit |

Bei der Jahreshauptversammlung der JU
Neukirchen:
JU-Kreisvorsitzender Herbert Lichtinger, JU-Ortsvorsitzender Matthias
Wallner, 2. Bürgermeisterin Evi Sepaintner, stellv. Kreisvorsitzende
Veronika Zitzelsberger, CSU-Ortsvorsitzender Martin Schwarzensteiner, das
geehrte JU-Mitglied Josef Höpfl, stellv. Kreisvorsitzender Andreas
Aichinger, Altbürgermeister Heinrich Lobmeier
Neukirchen. Bei der
Jahreshauptversammlung der Jungen Union Neukirchen konnte Vorsitzender
Matthias Wallner einen umfangreichen Tätigkeitsbericht über das vergangene
Jahr geben. Der JU-Kreisvorsitzende und Kreisrat Herbert Lichtinger, zweite
Bürgermeisterin Evi Sepaintner und der CSU-Ortsvorsitzende Martin
Schwarzensteiner betonten in ihren Grußworten jeweils die gute Zusammenarbeit
mit der JU. Im zweiten Teil der Versammlung hielt Lichtinger einen zahlreich
besuchten öffentlichen Vortrag über das Land Namibia.
Bei seinem Rückblick im
Gasthaus Laschinger zog Wallner eine positive Bilanz des letzten Jahres. Der
Ortsverband ist sowohl politisch als auch gesellschaftlich, sei es im
Neukirchner Vereinsleben oder im Kreisverband der Jungen Union Straubing
Bogen, recht aktiv. So ist man in der Kreisvorstandschaft sehr gut vertreten
und besuchte viele Veranstaltungen des Kreisverbandes oder örtlicher Vereine.
Auch die Zusammenarbeit mit dem CSU-Ortsverband habe ausgezeichnet
funktioniert. Unter anderem wurde eine Busfahrt zur Besichtigung der Spielbank
Bad Kötzting mit rund vierzig Teilnehmern unternommen.
Schatzmeister Josef Schuster
konnte einen positiven Kassenbericht vermelden, die Kassenprüfer bestätigten
ihm eine sehr ordentliche und wirtschaftliche Kassenführung. Anschließend
wurden das ausscheidende Mitglied Josef Höpfl, welcher die Altersgrenze der
Jungen Union erreicht hatte, für sein langjähriges Engagement in der
Neukirchner JU mit einem kleinen Präsent geehrt.
In seinen Grußworten lobte der
JU-Kreisvorsitzende Lichtinger das starke örtliche als auch überörtliche
Auftreten der Neukirchner. „Wir sind die Interessenvertretung der jungen
Generation im Landkreis, es sei wichtig, dass die JU flächendeckend Präsenz
zeige“. Daraufhin gab er einen Kurzbericht zu aktuellen Beschlüssen im
Kreistag und betonte, dass sich auch die JU Straubing-Bogen gegen den Neubau
eines Gymnasiums in Essenbach ausspricht. Die beiden stellvertretenden JU-Kreisvorsitzenden
Veronika Zitzelsberger und Andreas Aichinger stellten in ihren Grußworten
u.a. Positionen und Ergebnisse der Arbeitskreise des Kreisverbandes vor.
So ging Zitzelsberger näher auf das Positionspapier zur Einführung der
Mittelschule und das Anlaufen des Arbeitskreises „Werte“ ein, Aichinger
stellte Ergebnisse der Klausurtagung zum Thema Wehrpflicht dar und wies
abschießend noch auf die Bedeutung der Urlaubsregion St. Englmar für den
Landkreis hin.
Die zweite Bürgermeisterin Evi
Sepaintner betonte in ihrem Grußwort, dass sie sich freue, wie engagiert die
Jugendorganisation das Gemeinde- und Vereinsleben bereichere. Ferner hob sie
hervor, dass die Gemeinde z.B. auch wegen der Kinderkrippe gerade für junge
Familien sehr attraktiv sei. CSU-Ortsvorsitzender Martin
Schwarzensteiner sagte, er sei stolz auf die JU, auf deren tatkräftige Hilfe
man u.a. bei Wahlkampfveranstaltungen stets zählen könne, wie sich auch auf
der letztjährigen 50-Jahr-Feier des CSU-Ortsverbandes zeigte.
Abschließend danke JU-Chef
Wallner nochmals allen Mitgliedern für ihren starken Einsatz und gab einen
kurzen Ausblick auf geplante Veranstaltungen wie der gemeinsamen Fahrt zur
Therme Erding mit dem CSU Ortsverband.
Im zweiten Teil der
Veranstaltung folgte nun der öffentliche Vortag vom Kreisvorsitzenden und
Kreisrat Lichtinger: "Namibia - Land & Leute, Entwicklungshilfe und
Reisebericht". Dazu fanden sich mittlerweile viele Zuhörer im Gasthaus
ein.
Namibia ist etwa doppelt so groß
wie Deutschland, doch mit zwei Millionen Einwohnern relativ dünn besiedelt.
Hier befindet sich die Wiege der Menschheit: Höhlenmalereien sind rund 100.000
Jahre alt. In der ehemaligen deutschen Kolonie Südwestafrika hat er sechs
Monate ein Hilfsprojekt geleitet, das der Deutsche Entwicklungsdienst in
Zusammenarbeit mit der Hanns- Seidel-Stiftung ins Leben gerufen hat.
Mithilfe des von ihm unterstützten
Projektes sollen die Einwohner Namibias in die Lage versetzt werden,
wirtschaften zu lernen und sich so eine langfristige Existenz aufbauen.
Anhand von Bildern aus erbärmlichen
Wellblechhüttensiedlungen zeigte er die Armut im Land auf: Jeder zweite
Einwohner hat weniger als zwei Dollar am Tag zum Leben und wird nicht älter
als 40 Jahre.
Mit Fotos seiner Rundreise von
Elefanten, Giraffen und Nashörnern und sowie einem Blick auf die Weite der
namibischen Landschaft beendete Lichtinger seinen Vortrag.
Abschließend konnten noch rund
100€ Spenden für die Kinderhilfe Namibia gesammelt werden, die damit
Schulen und Kindergärten in Namibia unterstützt.
Bericht und Foto: Matthias
Wallner, JU Neukirchen.