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JU-Kreisausschuss Straubing-Bogen informierte sich über das Amt für
Jugend und Familie im Landkreis Straubing Bogen |

Die Mitglieder des JU-Kreisausschusses im
Gespräch mit dem Leiter des
Amtes für Jugend und Familie beim Landratsamt Straubing-Bogen,
Klaus Grüll (Mitte).
Parkstetten. (mh) Am letzten
Sonntag traf sich der Kreisausschuss der Jungen Union Straubing-Bogen zur
Sitzung im Restaurant am Friedenhain-See bei Parkstetten. Nach einer kurzen
Begrüßung wurden die Ergebnisse der Bezirksversammlung der Jungen Union
Niederbayern besprochen, in der neben dem stellvertretenden Vorsitzenden
Sebastian Riesner (JU Parkstetten) auch der Posten des Schriftführers mit
Martin Haberl (JU Steinach-Münster) und eine Beisitzerin mit Veronika
Zitzelsberger (JU Aiterhofen) errungen werden konnte. Für die kommende
JU-Landesversammlung in Landshut-Essenbach wurde eine Unterstützung der
Kandidatur von Kathrin Poleschner als neue JU-Landesvorsitzende beschlossen.
Danach konnte als Referent Klaus Grüll begrüßt werden. Herr Grüll leitet das
Amt für Jugend und Familie im Landkreis Straubing-Bogen. Als erstes ging der
Referent auf die Aufgaben seines Bereiches ein. Diese umfassen sehr viele
verschiedene Gebiete, die durch das Sozialgesetzbuch geregelt sind. Das Team
um Herrn Grüll ist für sehr viele verschiedene Bereiche wie zum Beispiel für
Vormundschaften, Kindertagesstätten, Trennungs- und Scheidungsberatung,
Adoptionswesen und die Jugendtagungshäuser zuständig.
Das größte Problem für die Jugendämter ist neben der sich verändernden
Gesellschaft, dass Negativmeldungen oftmals schnell und bundesweit
Verbreitung finden, die Erfolge aber meistens nur kurz Erwähnung finden. Zur
Unterstützung steht dem Jugendamt der Jugendhilfeausschuss des Kreistages
zur Seite in dem auch der JU-Kreisvorsitzende Herbert Lichtinger in seiner
Funktion als Kreisrat Mitglied ist. Das Jugendamt ist auch für eine kinder-
und jugendfreundliche Umgebung zuständig und sorgt in diesem Rahmen dafür,
dass zum Beispiel in Baugebieten ein Spiel- und Bolzplatz vorhanden ist und
der Verkehr an die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen angepasst ist.
Ein neuerer Bereich ist die Jugendsozialarbeit an Mittelschulen, diese würde
das Jugendamt auch gerne auf die Grundschulen im Landkreis ausweiten. Der
bisherige Erfolg dieses Instrumentes zeigt, das sich durch rechtzeitiges
Einschreiten spätere Kosten verhindern lassen.
Am Schluss erklärte Herr Grüll noch die Einzelposten des Jugendhilfe-Etats
im Landkreis-Haushalt, die in der Summe allein zwischen 2010 und 2011 um
über 300.000 Euro zugenommen haben. Dies ist aber zum großen Teil auf
veränderte Gesetze im Fachgebiet zurückzuführen und der Entwicklung zu
schulden, das obwohl weniger Kinder geboren werden, die Anzahl der Fälle,
mit denen das Jugendamt zu tun hat ansteigt.
Insgesamt, so war man sich im JU-Kreisausschuss einig, leistet das Amt für
Jugend und Familie am Landratsamt Straubing-Bogen eine sehr wichtige und
notwendige Arbeit zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger im gesamten
Landkreis. Es sei notwendig und erforderlich, alle Bevölkerungsteile an der
so positiven Entwicklung im Landkreis Straubing-Bogen teilhaben zu lassen
und das Jugendamt leistet einen ganz wesentlichen Beitrag dazu.
Bericht und Foto: Martin Haberl, Steinach.