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Christoph Leidl führt nun die JU Hunderdorf
Generationswechsel im Ortsverband der Jungen Union


Die neue Vorstandschaft der JU Hunderdorf zusammen mit den
Ehrengästen: Bürgermeister Hans Hornberger, Klaus Hornberger, Max
Höcherl, Stefan Kronfeldner, Peter Hornberger, 3. Bürgermeister Helmut
Kronfeldner, Markus Feldmeier (stehend, v.l.n.r.); Peter Häusler,
JU-Ortsvorsitzender Christoph Leidl, JU-Kreisvorsitzender Herbert
Lichtinger (sitzend, v.l.n.r.).

 

Hunderdorf. Kürzlich fand die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen bei der Jungen Union (JU) Hunderdorf statt. Bei den Neuwahlen wurde Christoph Leidl zum Nachfolger von Peter Häusler gewählt.

Nach einer kurzen Begrüßung des JU-Ortsvorsitzenden Peter Häusler folgte sein Rechenschaftsbericht über die Aktivitäten der vergangenen beiden Jahre. Umfangreich engagierten sich die JU-Mitglieder wieder im gesellschaftlichen und politischen Leben der Gemeinde. Besonders hob Häusler die wiederholte Beteiligung an den Märkten in der Gemeinde mit einem Luftballonwettbewerb sowie die Auflage des JU-Kalenders heraus. Die Einnahmen hiervon wurden im vergangenen Jahr für den Kinderspielplatz in Ehren und in diesem Jahr für den Kindergarten Hunderdorf gespendet.

In seinem Grußwort ging der neue CSU-Ortsvorsitzende Peter Henke auf seine Ideen im CSU-Ortsverband ein und bot auch eine weiterhin gute Zusammenarbeit zwischen der CSU und der Jungen Union an.

Anschließend wurde der Kassenbericht von Markus Feldmeier verlesen. Danach erfolgte der Kassenprüfbericht und die einstimmige Entlastung der Vorstandschaft.

Bei den anschließenden Neuwahlen, die von 3. Bürgermeister Helmut Kronfeldner und JU-Kreisvorsitzendem Herbert Lichtinger geleitet wurden, wurde Christoph Leidl als neuer JU-Vorsitzender gewählt. Seine Stellvertreterin und Schriftführerin bleibt Teresa Haimerl. Die Kasse führt auch künftig Markus Feldmeier. Als Beisitzer wurden Stefan Kronfeldner, Angelika Schuhbauer, Max Höcherl, Klaus Hornberger, Petra Landstorfer und Peter Häusler gewählt. Die Kassenprüfer sind künftig Thomas Schwarz und Peter Hornberger. Delegierte für die JU-Kreisversammlung wurden: Teresa Haimerl, Angelika Schuhbauer, Max Höcherl und Stefan Kronfeldner. Als Ersatzdelegierte wurden bestimmt: Klaus Hornberger, Peter Häusler, Petra Landstorfer, Beate Kronfeldner.

1. Bürgermeister Hornberger bedankte sich anschließend in seinem Vortrag beim ehemaligen JU-Ortsvorsitzenden Peter Häusler für die geleistete Arbeit. Danach gab Hornberger einen kurzen Abriss über die Gemeindepolitik der CSU. Man befinde sich im dritten Jahr der Legislaturperiode und könne somit schon einmal eine Art „Halbzeitbilanz“ ziehen. Der CSU-Ortsverband habe nach Hornbergers Worten in Hunderdorf wichtige Projekte, wie die weitgehende Erschließung des Kanalnetzes, die Ortskernsanierung am Bahnhof und die Baugebieterschließung am Wasserwerk in den vergangenen drei Jahren vorangetrieben und sei zu guten Ergebnissen gekommen.

Die gute Ausstattung der Gemeindefeuerwehren sei ihm als Bürgermeister ein wichtiges Anliegen, genauso wie der Ausbau der Möglichkeiten der Kinderbetreuung, so Hornberger. Dabei verwies Hornberger darauf, dass die Errichtung einer Kinderkrippe für Kleinkinder von 0-3 Jahren bis September 2011 in Hunderdorf geplant sei. Träger dieser Einrichtung solle die Kirche sein. Weitere prominente Projekte in Hornbergers bisheriger Amtszeit seien der Neubau der schulischen Bibliothek und die Neuanlage der Heizung in der Volksschule Hunderdorf gewesen. In Zukunft werde man u. a. auch die Sanierung bzw. den Neubau des Leichenhauses in der Dekan-Kiermaier-Straße in den Fokus rücken.

Nach seinem gründlichen Überblick über die CSU-Gemeindepolitik wünschte Hornberger der neuen Vorstandschaft unter der Leitung von Christoph Leidl für die Zukunft alles Gute und weiterhin viel Engagement und sicherte dabei seine volle Unterstützung zu.

JU-Kreisvorsitzender Herbert Lichtinger schloss sich zu Beginn seines Referats „Perspektiven im Landkreis Straubing-Bogen“ dem Dank Hornbergers an den scheidenden Vorstand Peter Häusler an und hoffte auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit mit der neuen Vorstandschaft.

Lichtinger drückte seinen Wunsch aus, dass sich alle Mitglieder der JU Hunderdorf weiterhin politisch und gesellschaftlich im Dorfleben einbrächten. Hunderdorf sei ein Dorf mit Perspektive im Landkreis Straubing-Bogen. Die JU im ganzen Landkreis müsse dazu beitragen, dass der Landkreis Straubing-Bogen auch weiterhin ein Landkreis der guten Perspektiven bleibe.

So setze man sich für den Erhalt der Schulen ein, wie z.B. auch in Hunderdorf. Lichtinger regte an, die Übertrittskriterien zu Gymnasium und Realschule zu verschärfen und diese nicht ausschließlich dem Elternwillen freizugeben. Dies berge sonst die Gefahr, dass Jugendliche eine Schulart besuchen, die für sie eigentlich nicht geeignet seien und dann bereits nach einigen Jahren wieder frustriert die Schule verlassen müssten. Die JU sei vor allem dazu da, um solche Denkanstöße zu liefern.

Im Landkreis Straubing-Bogen wird laut Lichtinger viel für die guten Perspektiven der Jugend getan, so werde z.B. mit Hochdruck am Ziel gearbeitet 2020 schuldenfrei zu sein, dennoch würden viele Mittel in die Infrastruktur z.B. in die Kreiskliniken Bogen und Mallersdorf fließen. Auch im sozialen Bereich werde versucht das Angebot der Jugendhilfe im Landkreis weiter auszubauen.

Zu guter Letzt stelle der Landkreis zusammen mit der Stadt Straubing und dem gemeinsamen Industriegebiet Straubing-Sand einen nicht unwesentlichen Wirtschaftsstandort in Bayern dar, der auch in Zukunft seinen jungen Landkreisbürgern gute Arbeitsmarktchancen garantiere.

Alles in allem hoffe er, so Lichtinger, dass sich die Jugend gut im Landkreis Straubing-Bogen verwurzelt fühle und auch weiterhin hier leben und arbeiten wird.

Im Anschluss an Lichtingers Vortrag schloss der neu gewählte Vorsitzende Leidl die Jahreshauptversammlung und freute sich auf ein weiterhin gutes und aktives Jahr für die Junge Union Hunderdorf.

 

Bericht und Foto: Teresa Haimerl, Hunderdorf und Herbert Lichtinger, Geiselhöring.