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Patric Biermann neuer JU-Vorsitzender in Steinach
Jugendliche in den politischen Entscheidungsprozess einbinden

Steinach-Wolferszell. Am Sonntagabend fand die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen bei der Jungen Union (JU) Steinach statt. Bei den Neuwahlen wurde ein Generationswechsel vollzogen: Patric Biermann wurde als neuer JU-Ortsvorsitzender gewählt, er folgt Stefan Schneider nach.

Zunächst begrüßte JU-Vorsitzender Stefan Schneider die anwesenden Mitglieder und Gäste. In seinem Tätigkeitsbericht ging er auf die verschiedenen Aktivitäten im Ortsverband mit ein. Beispielhaft stellte er eine Vortragsveranstaltung mit Dr. Erös über Afghanistan heraus, bei der wieder sehr viele Zuhörer gekommen waren.

Im anschließenden Kassenbericht berichtete Schatzmeisterin Anita Hegewald über eine stabile finanzielle Situation im Ortsverband und signalisierte, dass eine hervorragende finanzielle Basis für die weitere Arbeit im politischen Bereich gegeben sei.

JU-Ortsvorsitzender Stefan Schneider kündigte anschließend an, dass er nicht mehr für das Amt des JU-Vorsitzenden kandidieren werde. Er leite den Verband nunmehr seit über 10 Jahren und demnach sei es nun an der Zeit für einen Generationswechsel in der politischen Jugendorganisation.

Bei den anschließenden Neuwahlen wurde Patric Biermann als neuer JU-Ortsvorsitzender gewählt. Ebenfalls einstimmig bestätigte wurde Martin Haberl als sein Stellvertreter. Auch die weiteren Wahlgänge wurden einstimmig bescheinigt: Schatzmeisterin: Anita Hegewald, Schriftführer: Stefan Schneider, Beisitzer: Stefan Kiermeier und Tobias Schweiger, Kassenprüfer: Tanja Bilska und Peter Gürster. Als Kreisdelegierte vertreten den Ortsverband bei der Kreisversammlung: Anita Hegewald, Stefan Schneider, Martin Haberl, Tobias Schweiger. Ersatzdelegierte sind: Stefan Kiermeier, Peter Haberl, Sebastian Hagn und Markus Berl.

In seinem anschließenden Grußwort dankte CSU-Vorsitzender Detlef Schneider der Jungen Union für deren Engagement. Er berichtete aus der Arbeit des CSU-Ortsverbandes. So war das kürzliche 65-jährige-Verbandsjubiläum ein Höhepunkt in der bisherigen Arbeit dieses Parteijahres 2011. Er zeigte sich auch erfreut darüber, dass so viele JU-Mitglieder auch Mitglied in der CSU seien. Für die Zukunft wünschte er sich weiterhin eine gute Zusammenarbeit mit dem Jugendverband und bot auch gemeinsame Kooperationsveranstaltungen an. Im Rahmen der Versammlung wurden dann bereits erste konkrete Ideen entwickelt.

JU-Kreisvorsitzender Herbert Lichtinger aus Geiselhöring dankte in seinem Referat zunächst dem scheidenden JU-Ortsvorsitzenden Stefan Schneider für seine engagierte Arbeit. Er sei mit über 10 Jahren einer der dienstältesten JU-Vorsitzenden im Landkreis. Lichtinger würdigte die Arbeit und freute sich weiterhin auf Schneiders Engagement z.B. im CSU-Kreisvorstand, wo Stefan Schneider als jüngster Beisitzer bereits seit 4 Jahren mit tätig ist.

Nach einer kurzen Vorstellung der Aktivitäten des JU-Kreisverbandes informierte Lichtinger über die Eckpunkte des kürzlich verabschiedeten Kreishaushaltes. Dieser sei wiederum von Nachhaltigkeit und Investitionswillen geprägt. Nachhaltigkeit deswegen, weil wiederum keine neue Schulden gemacht würden. Der Schuldenstand im Landkreis wurde in den vergangenen 9 Jahren von 20 Mio. Euro auf nunmehr 13 Mio. Euro reduziert. Dies seine eine Politik für die junge Generation, weil es sich nicht gehöre, jetzt Ausgaben zu tätigen, die die nachfolgende Generation zu bezahlen hätte. Der Investitionswillen im Landkreis drücke sich durch Maßnahmen wie z.B. den Anbau an der Realschule in Bogen aus.

Bezogen auf Steinach führte der JU-Kreisvorsitzende noch aus der Arbeit der JU Straubing-Bogen aus, dass man sich dafür einsetze, dass die B20 als wichtige Verkehrsader 4-streifig ausgebaut werde. Dies sei notwendig und würde dem enormen Verkehrsaufkommen dort auch gerecht.

Abschließend dankte der neugewählte JU-Ortsvorsitzende Patric Biermann für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und kündigte bereits erste Planungen für Aktivitäten an. Ihm sei es wichtig, die Jugendlichen in den politischen Willensbildungsprozess einzubeziehen und somit die Zukunft der Heimat erfolgreich mitzugestalten.

 

Bericht: Herbert Lichtinger, Geiselhöring.