|
JU
Geiselhöring: Geiselhöring ist gut aufgestellt für die Zukunft
CSU-Fraktionsvorsitzender Herbert Lichtinger referierte
bei JU-Frühschoppen |
Geiselhöring / Sallach. Gut besucht war der JU-Frühschoppen kürzlich im
Gasthaus Hagn in Sallach, zu dem der JU-Ortsverband wieder eingeladen hatte.
Der CSU-Fraktionsvorsitzende im Stadtrat Herbert Lichtinger referierte über
aktuelle Entwicklungen in der Stadtpolitik und ging auch auf die aktuelle
Situation im Landkreis mit ein.
Neben den
JU-Mitgliedern waren auch 2. Bürgermeister Erwin Kammermeier und die
Stadträte Josef Feiertag, Dr. Rosemarie Baumann und Johann Bauer der
Einladung der JU gefolgt.
JU-Ortsvorsitzender Paul Lampert jun. stellte zum Beginn, vor allem den
anwesenden Neumitgliedern, die Aufgaben und Ziele der Jungen Union vor und
informierte über vergangene und künftige Aktionen. Er wies darauf hin, dass
die JU Geiselhöring sich stets in das politische Leben in der Stadt mit
einbringt und auf diese Weise auch aktiv die Heimat mitgestalte.
2.
Bürgermeister Erwin Kammermeier bot in seinem Grußwort auch weiterhin eine
gute Zusammenarbeit mit der CSU an und verdeutlichte, dass auch die Junge
Union bei den Kommunalwahlen 2014 wiederum mit guten Listenplätzen auf der
CSU-Stadtratsliste rechnen könne. Denn gerade die Kombination von erfahrenen
Kommunalpolitikern und jungen Kräften sei ein wesentliches Erfolgsrezept für
eine nachhaltige politische Arbeit. Deswegen solle ganz bewusst auch jungen
Kandidaten wiederum eine Chance gegeben werden.
In seinem
Referat ging anschließend der JU-Kreisvorsitzende und Vorsitzende der
CSU-Stadtratsfraktion Herbert Lichtinger auf die momentanen politischen
Themen in Geiselhöring ein. Er berichtete von dem neu ausgewiesenen
städtischen Baugebiet am Gänskragen Richtung Kaltenbrunn. Dort wurden 13
Parzellen ausgewiesen und bereits einige davon sind verkauft bzw. es gibt
Interessenten hierfür. Herbert Lichtinger bedauerte die Schließung des
Penny-Marktes und Schlecker-Marktes in Geiselhöring, da diese beiden
Verbrauchermärkte durchaus für die Bewohner im Bereich der Straubinger
Strasse bzw. am Stadtplatz eine gute und wohnortnahe Einkaufsmöglichkeit
darstellten. Ein wichtiger Arbeitsbereich wird für den Stadtrat deswegen
auch in Zukunft die Notwendigkeit zur Belebung und Erhaltung der Innenstadt
und des Stadtplatzes sein. In Bezug auf die Energieversorgung hat die Stadt
ebenfalls die Weichen in Richtung Zukunft gestellt. Es wurde gemeinsam mit
anderen Landkreisgemeinden eine Planung für Windkraftanlagen in Auftrag
gegeben. Weiterhin informierte Herbert Lichtinger über die geplante
Neugestaltung des Unteren Dorfplatzes in Haindling und den Abriss des
Hiendlmaier-Hofes mit Ausweisung von Bauparzellen.
Auch für das
Jahr 2012 seien wiederum größere Projekte geplant, so z.B. die
Fertigstellung der Erweiterung des Kindergartens und auch die Errichtung des
Bewegungsparkes mit Verkehrsgarten am Freizeitgelände.
Aber auch
eine Entscheidung über eine Fortführung der Umgehungsstrasse müsse gefällt
werden. Es sei notwendig, so Lichtinger, Lösungen zu erzielen, bei der
sowohl Hainsbach, als auch die Innenstadt von Geiselhöring und die Ortschaft
Hirschling vom Verkehr entlastet werden. Hierzu soll ein Gespräch im
Innenministerium abgewartet werden, um dann im Stadtrat gemeinsam nach
geeigneten Lösungen zu suchen. „Eine vernünftige Ortsumgehung sei notwendig,
damit sich Geiselhöring auch künftig gut weiterentwickeln könne“, so der
Fraktionsvorsitzende. Denn eine Ortsumgehung sei eine wichtige
Infrastrukturmaßnahme, die sicherstelle, dass sich auch künftig
Gewerbebetriebe in Geiselhöring ansiedeln und sich auch Familien am Ort
niederlassen.
Insgesamt,
so Herbert Lichtinger, sei Geiselhöring gut für die künftigen
Herausforderungen, gerade auch was den demografischen Wandel betrifft,
aufgestellt und kann in eine gute Zukunft blicken.
Auf die
Situation im Landkreis Straubing-Bogen eingehend verdeutlichte er u.a. die
nachhaltige Finanzpolitik, die insbesondere auch eine Hauptforderung der
Jungen Union gewesen sei. Eine wichtige Kennzahl sei hierbei, dass die
Verschuldung im Landkreis von 20 Mio. Euro im Jahre 2003 auf nunmehr 13 Mio.
Euro im Jahre 2011 reduziert werden konnte. Dies sei ein richtiger Schritt,
um dem Ziel näher zu kommen im Jahr 2020 als Landkreis schuldenfrei zu sein.
Auch die
Junge Union Straubing-Bogen könne einige Erfolge verbuchen, resümierte
Herbert Lichtinger die Arbeit des Kreisverbandes im vergangenen Jahr. So
sei, endlich, auf Druck der Jungen Union Straubing-Bogen, die
Linksabbiegespur bei Ringenberg in Richtung Oberharthausen verwirklicht
worden. Dies sei eindeutig auf die Arbeit der Jungen Union zurückzuführen,
die sich dafür eingesetzt hatte, dass die Bäume am Straßenrand gefällt
wurden und damit der Bau für die Linksabbiegespur frei war. Außerdem sei es
erfreulich, dass eine weitere langjährige JU-Forderung, nämlich ein 7. Zelt
am Straubinger Gäubodenvolksfest verwirklicht werden konnte.
JU-Ortsvorsitzender Paul Lampert dankte dem JU-Stadtrat Herbert Lichtinger
für seine interessanten Ausführungen, und zeigte sich erfreut von den
Erfolgen der Jungen Union, die landkreisweit wahrgenommen würden.
Unverständnis bei vielen Bürgern, so Paul Lampert, riefen die geleisteten
Ersatzpflanzungen für die gefällten Bäume auf der Strecke nach Straubing
hervor, da diese vom Straßenbauamt wieder in unmittelbarer Straßennähe
gepflanzt wurden. Hier hätten Ausgleichsflächen an anderer Stelle gefunden
werden können.
Bericht: JU Geiselhöring,
Geiselhöring.