JU Straubing Bogen – Lösungsansätze bei der Hundekotproblematik

Junge Union will mit humorvollen Schildern für dieses Problem sensibilisieren

Bei der Vorstellung der unterhaltsamen Grafiken zum Einsatz beim Tretminenproblem (v.l.n.r.): JU Kreisvorsitzender Andreas Aichinger, JU Ortsvorsitzender von Neukirchen Andreas Altmann und stellvertretender JU Kreisvorsitzender Matthias Wallner
Bei der Vorstellung der unterhaltsamen Grafiken zum Einsatz beim Tretminenproblem (v.l.n.r.): JU Kreisvorsitzender Andreas Aichinger, JU Ortsvorsitzender von Neukirchen Andreas Altmann und stellvertretender JU Kreisvorsitzender Matthias Wallner

Straubing-Bogen(mw) Die Jungen Union (JU) Straubing-Bogen entwickelte eine bereits in Oberbayern erfolgreiche Idee bei der Hundekotproblematik weiter. Dazu erstellte die JU unterhaltsame Schilder, welche kostenlos zum Download für Anwohner, Grundstücksbesitzer und Landwirte angeboten werden.


Das Problem der Hundetretminen nahm in den letzen Jahren immer stärker zu (wir berichteten). Und auch die ersten Verbotsschilder wurden daraufhin schon von privater Seite aus aufgestellt. „Zum Teil hart formuliert“, so Matthias Wallner, stellvertretender JU Kreisvorsitzender, „da baut sich eine Wand auf“. Um keine Fronten zu schaffen, aber das Ziel dennoch zu erreichen, setzt die JU auf humorvoll gestaltete Schilder. Diese lustigen Grafiken bietet sie seit kurzem auf ihrer Homepage (www.ju-straubing-bogen.de) unter Aktuelles kostenlos zum Download an. Sie brauchen somit nur noch ausgedruckt und an betroffenen Stellen angebracht werden. Besonderer Dank gilt hierbei dem Neukirchner Ortsvorsitzendem Andreas Altmann, der die Grafiken entwickelte und in digitale Form brachte. Die Besitzer von Hunden werden erheiternd darauf hingewiesen, dass Ihre Freunde mit vier Pfoten durch die Verunreinigungen mit Kot ein großes Ärgernis für Spaziergänger und Grundstückbesitzer darstellen. Desweitern hat die Verunreinigung von Futterflächen durch Hundekot weitreichende Folgen. So sind den Landwirten strenge hygienerechtliche Vorschriften bei der Gewinnung von Lebensmitteln auferlegt. Ihre Einhaltung ist nicht sichergestellt, wenn Futtermittel verunreinigt sind. Im schlimmsten Fall könne das Weidefutter dann von den Bauern nicht verwertet werden. Für erzeugte Produkte wie Fleisch oder Milch trage der Landwirt aber die volle Verantwortung. Das Argument vieler Hundebesitzer, Hundekot sei gleich Kuhfladen, ist nichtig. Wird Gülle oder Mist auf landwirtschaftliche Flächen ausgebracht, so werde er vom Boden schnell aufgenommen. Zumal sich die Pflanzen dann noch im Boden befinden und auf den Pflanzen selbst keine Gülle ausgetragen wird. Eine Übertragung von Krankheiten erfolge hauptsächlich durch Kot von Fleischfressern. Die JU Straubing-Bogen setzt auf den Dialog mit den Hundebesitzern: „Nur so entsteht gegenseitiges Verständnis. Den Hundehaltern muss verdeutlicht werden, die Hundehaufen ihrer Vierbeiner nicht nur in Parks und auf Wegen, sondern auch auf Wiesen und Weiden auf dem Land einzusammeln und mitzunehmen", so Andreas Aichinger, JU Kreisvorsitzender.

Verhaltensregeln
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Tüte
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Fressen
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